Allgemein
150 Bürgerinnen und Bürger informierten sich über das Ökosystem
Bei strahlendem Wetter versammelten sich rund 150 interessierte Bürgerinnen und Bürger am Stausee Oesinghausen, um sich vor Ort ein Bild von der ökologischen Bedeutung und der energiewirtschaftlichen Funktion des Gewässers zu machen. Die hohe Teilnehmerzahl machte deutlich: Der Stausee bewegt die Menschen in der Region.
Dr. Gero Karthaus, promovierter Biologe und Ex-Bürgermeister, erläuterte eindrucksvoll die besondere Artenvielfalt und die vielfältigen Lebensräume rund um das Gewässer. Zwischen
Schilfgürteln, Flachwasserzonen und ruhigen Uferbereichen finden zahlreiche Vogelarten sichere Brut- und Rückzugsräume. Auch Zugvögel nutzen den Stausee als wichtige Raststation. So haben die Staustufen mit ihrer vielfältigen Natur eine besondere Bedeutung für NRW.
„Dieser See ist ein gewachsenes Ökosystem, nachdem der Mensch mit Staustufen eingegriffen hat“, erklärte Dr. Karthaus. „Was wir hier sehen, ist das Ergebnis jahrezehntelanger natürlicher Entwicklung. Solche Rückzugsräume sind selten geworden – und genau deshalb so wertvoll.“
Neben dem Natur- und Artenschutz wurde auch die energiewirtschaftliche Bedeutung der Anlage beleuchtet. Karl Freisen aus Loope erläuterte die Rolle der Wasserkraft an der Staustufe und verwies auf die nachhaltige Stromerzeugung als wichtigen Beitrag zur regionalen Energieversorgung. „Wasserkraft ist eine verlässliche, klimafreundliche Energiequelle“, betonte Freisen. „Die Staustufe hat im Jahr 2024 ca. 900.000 Kilowattstunden an Naturstrom geliefert - das entspricht 870 Solaranlagen auf Eigenheimen, die man einfach so abreissen würde.“
Auch die von der Bezirksregierung angeordnete Durchlässigkeit und Renaturierung der Agger - und damit die Entfernung der Staustufe - wurde von den Bürgerinnen und Bürgern intensiv diskutiert.
Die Besichtigung zeigte eindrucksvoll, dass der Stausee Oesinghausen mehrere Funktionen vereint: Er ist Lebensraum für Tiere, Erholungsort für Menschen und zugleich Bestandteil einer regenerativen Energieinfrastruktur. Viele Teilnehmende nutzten die Gelegenheit zum Austausch und signalisierten den Wunsch nach Lösungen, die sowohl den Erhalt der sensiblen Naturräume als auch die nachhaltige Energiegewinnung langfristig sichern. Auch die wichtige Funktion als Löschteich wurde von den Anwohnerinnen und Anwohner als Argument für den Erhalt diskutiert.
In den Gesprächen entstanden weitere Fragen, die von Hendrik Krieger, SPD-Ratsmitglied für Osberghausen und Ösinghausen, und der SPD-Fraktion geklärt werden.
Der große Zuspruch unterstreicht die Bedeutung des Stausees für die Region – als Naturraum, als Energiequelle und als gemeinschaftliches Anliegen.
Die vier Ratsparteien bei der Baumpflanz-Challenge
Die vier Ratsparteien (SPD, CDU, Grüne und FDP) haben sich zur Baumpflanzchallenge zusammengeschlossen und an der Aggerbrücke (Radfahrbrücke) beim neuen Wolllager vier Bäume gepflanzt. Nominiert wurden sie von Lukas Miebach, dem designierten Bürgermeister der Gemeinde Engelskirchen. Mit dieser gemeinsamen Pflanzaktion setzen die Parteien die Baumpflanz-Challenge in der Gemeinde fort.
Engelskirchener Poltitik macht gemeinsame Sache
Vertreterinnen und Vertreter aller Ratsfraktionen griffen gemeinsam zu Schaufel und Spaten und pflanzten vier neue Bäume an der Aggerbrücke – als Symbol für Zusammenhalt, Nachhaltigkeit und Verantwortung für die Zukunft der Gemeinde. Ein besonderer Dank gilt der Gemeindeverwaltung sowie dem Technischen Betrieb Engelskirchen-Lindlar AöR (TeBEL), die die Pflanzstellen am Radweg vorbereitet und die Durchführung unterstützt haben. Damit die Baumpflanz-Challenge in Engelskirchen weiterwächst, nominierten die Ratsparteien die
vier großen Sportvereine der Gemeinde: TSV Ründeroth, SV Schnellenbach, VfL Engelskirchen und ASC Loope – sie sind nun aufgerufen, selbst zu pflanzen und die Challenge fortzuführen.
Klimaschutz mit Community-Gedanken
Die Baumpflanz-Challenge ist eine Mitmachaktion, die über soziale Medien verbreitet wird: Eine Gruppe oder Organisation pflanzt Bäume, teilt Fotos oder Videos der Aktion online und nominiert anschließend neue Teilnehmende. So entsteht eine Kettenreaktion, die Bewusstsein für Umwelt und Klimaschutz schafft und immer mehr Menschen motiviert, aktiv zu werden. Durch die Verbindung von lokalem Engagement und digitaler Kommunikation zeigt die Challenge, wie Klimaschutz heute gemeinsam und kreativ gestaltet werden kann – mit Spaß, Gemeinschaftsgefühl und Vorbildwirkung.
Mitmachen und Mitposten
Jetzt mitmachen, pflanzen und teilen! Jeder Baum zählt – und jede Aktion inspiriert andere, sich ebenfalls für unsere Umwelt einzusetzen. Wer mitmacht, pflanzt ein Stück Zukunft – für unsere Umwelt, für unsere Kinder und für eine starke, nachhaltige Gemeinde. Das zeigt: Zusammen können wir viel bewegen. Alle Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Organisationen sind eingeladen, Teil der Bewegung zu werden:
1. Einen Baum pflanzen
2. Ein Foto oder Video der Aktion posten mit dem Hashtag #BaumpflanzChallenge
3. Neue Gruppen oder Personen nominieren
Erfolgreiche Gemeindeentwicklung erfordert Weitblick
In den letzten Jahren hat sich unsere Gemeinde hervorragend entwickelt. Weitsichtige Maßnahmen und besondere Projekte erfordern rechtzeitige und kluge Weichenstellungen. Längst hat sich ausgezahlt, dass die SPD-Fraktion im Rat und Bürgermeister Dr. Gero Karthaus Chancen erkannt und weitsichtig umgesetzt haben.
Nicht immer wurden im Rat wichtige Projekte einvernehmlich unterstützt. So mutet es heute regelrecht verrückt an, dass CDU und FDP den - mit wenig Aufwand - hergerichteten Veranstaltungsplatz hinter dem Rathaus abgelehnt haben. Mit Christkindlmarkt, Landpartie und Parkzeit auf diesem Gelände hat Engelskirchen schließlich Maßstäbe gesetzt.
Neue und moderne Schulen, Aggerstrand und Loopacabana, das sanierte Panoramabad und neuwertige Sportanlagen, die Neugestaltungen der Bahnhofsbereiche in Engelskirchen und Ründeroth, Baumöglichkeiten für junge Familien, Investitionen in Radwege und Klimaschutz. All dies ist durch Engagement, Sachverstand und gutes Wirtschaften gelungen. Zudem wurden in den letzten Jahren sogar noch etliche Millionen an Schulden abgebaut und wir haben im Vergleich zu den Nachbarn die niedrigste Grundsteuer!
Eine erfolgreich Gemeindeentwicklung bedeutet Chancen zu erkennen und diese mutig sowie mit wirtschaftlicher Kompetenz umzusetzen. Die SPD und „ihr“ Bürgermeister waren dafür immer die Garantie. Und so soll das nach der Kommunalwahl am nächsten Sonntag auch bleiben! Deshalb SPD und Christian Welsch als Bürgermeister wählen.
Homepage Christian Welsch: https://welsch-fuer-engelskirchen.de/
Kontakt zur SPD Engelskirchen:
Homepage: www.spd-engelskirchen.de
Mailto: info@spd-engelskirchen.de
www.facebook.com/spd.engelskirchen
24 Genossinnen und Genossen aus dem Oberbergischen Kreis beschlossen am vergangenen Mittwoch in Ründeroth die Gründung der ASG Oberberg (Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen).
Nach der Begrüßung durch den SPD-Kreisvorsitzenden Thorsten Konzelmann und seinem Stellvertreter und Bundestagskandidaten Pascal Reinhardt, berichtete Waldemar Radtke (Landesvorsitzender der ASG-NRW) über die aktuellen Entwicklungen im Gesundheitswesen und in der Pflege.
SPD-Jahresempfang im Bürgersaal
Gut besucht war der Bürgersaal, in den die SPD-Engelskirchen zu ihrem diesjährigen Jahresempfang eingeladen hatte. Neben viel politischer Prominenz wie Pascal Reinhardt, dem SPD- Bundestagskandidaten, Thorsten Konzelmann als Vorsitzendem der Kreis-SPD, Dr. Sven Lichtmann als Vorsitzendem der Kreistagsfraktion, Friedhelm Julius Beucher als Präsident des Paralympischen Komitees und Bürgermeister Dr. Gero Karthaus, konnte der Ortsvereinsvorsitzende Tobias Blumberg auch Kreisdechant Pfarrer Christoph Bersch, Peter Rothausen für die Caritas und Beate Ruland für die AWO begrüßen.
08.06.2026, 18:30 Uhr - 21:00 Uhr Fraktionssitzung
22.06.2026, 18:30 Uhr - 21:00 Uhr Fraktionssitzung
06.07.2026, 18:30 Uhr - 21:00 Uhr Fraktionssitzung