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Ihr Tobias Blumberg
Ortsvereinsvorsitzender
SPD Engelskirchen/Ründeroth
Christian Hannes kandidiert im Südkreis für die Landtagswahl, Mary Rohani Thanapalasingham für den Nordkreis
Am letzten Wochenende standen gleich zwei wichtige Termine für die Sozialdemokraten im Oberbergischen an: Wahlkreiskonferenz zur Aufstellung der Kandidaten für die Landtagswahl 2027 und die Wahl der Delegierten für die Landesdelegiertenkonferenz. Beide Konferenzen verliefen konstruktiv, engagiert – und mit einem Ergebnis, über das sich die Engelskirchener Genossinnen und Genossen freuen.
Mit Mary Roshani Thanapalasingham und Dr. Christian Hannes schickt die SPD Oberberg zwei Persönlichkeiten ins Rennen, die fachliche Kompetenz, gesellschaftliches Engagement und Bodenständigkeit miteinander verbinden.
Für den Südkreis und somit für Engelskirchen tritt Dr. Christian Hannes bei der Landtagswahl 2027 an. Er bringt eine beeindruckende Kombination aus beruflicher Expertise und gesellschaftlichem Engagement mit: Als promovierter Betriebswirtschaftler und Senior Consultant verfügt er über fundierte wirtschaftliche Kompetenz. Darüber hinaus ist er als Handballschiedsrichter auf internationalem Top-Niveau aktiv und leitete bereits Spiele in der Champions League sowie bei Europa- und Weltmeisterschaften. Vielen Bürgerinnen und Bürgern ist er zudem durch seine Kandidatur für das Bürgermeisteramt in Bergneustadt bekannt. Er gilt als ausgeprägter Teamplayer mit klarer Führungsstärke – Eigenschaften, die in Düsseldorf gebraucht werden.
Mary Roshani Thanapalasingham kandidiert für den Nordkreis und steht für eine moderne, vielfältige und zukunftsorientierte Gesellschaft. Sie ist tief in der tamilischen Community verwurzelt und bringt Perspektiven ein, die unsere Region bereichern und voranbringen. Ihr Engagement für Teilhabe und Integration macht sie zu einer starken Stimme für ein solidarisches Nordrhein-Westfalen.
Die SPD Engelskirchen geht mit großer Zuversicht in den kommenden Wahlkampf. Beide Kandidierenden sind hochmotiviert, kompetent und bereit, sich mit voller Kraft für die Menschen im Oberbergischen einzusetzen. Wir sind überzeugt, dass sie unsere Region in Düsseldorf engagiert und tatkräftig vertreten werden.
Wachsender Widerstand und neue Forderungen
Das Thema rund um den Stausee Oesinghausen schlägt weiterhin hohe Wellen und stößt auf großes Interesse in der Bevölkerung. In den vergangenen Tagen hat sich die Debatte deutlich intensiviert: Eine neu gestartete Petition, die online auf der Plattform „www.change.org" (Petition zum Erhalt des Stauweihers Oesinghausen) abrufbar ist, konnte innerhalb kürzester Zeit bereits über 1.400 Unterschriften sammeln. Dies unterstreicht, wie stark das Thema die Menschen in der Region bewegt.
Über die enorme Resonanz bei Besichtigung und Rundgang wurde bereits ausführlich berichtet. Die daraus entstandenen Fragen hatte die SPD-Fraktion im Rahmen der Ratssitzung gestellt. Zu den Vertragsbeziehungen konnte der Aggerverband aus rechtlichen Gründen keine Angaben machen. Nach wie vor steht die Anweisung der Bezirksregierung auf Ablassen des Staus im Raum.
Die Gemeindeverwaltung hat dabei erneut bekräftigt, dass Sie sich auch für den Erhalt des Stausees einsetzt. Auch der Gemeinderat steht nach Initiative der SPD-Fraktion mit großer Mehrheit für den Erhalt.
Im Zentrum der Diskussion steht zunehmend die Frage nach den tatsächlichen Folgen eines möglichen Rückbaus. Kritiker weisen darauf hin, dass mit dem Stau ein ökologisch wertvoller Lebensraum verloren gehen würde. Insbesondere für Wasservögel besitzt das Gebiet eine hohe regionale Bedeutung, die durch die Umgestaltung nachhaltig beeinträchtigt werden könnte.
Gleichzeitig wird immer deutlicher, dass dem Eingriff ein erheblicher technischer und finanzieller Aufwand gegenübersteht. Experten gehen von umfangreichen Erd- und Entsorgungsarbeiten aus, insbesondere im Hinblick auf die Ablagerungsschlämme, die über Jahre hinweg entstanden sind. Diese müssten aufwendig behandelt und fachgerecht entsorgt werden.
Neben ökologischen und wirtschaftlichen Aspekten spielen auch soziale Faktoren eine wichtige Rolle: Der Stau Oesinghausen gilt seit Jahren als beliebter Angel- und Erholungsbereich. Viele Bürgerinnen und Bürger nutzen das Gebiet regelmäßig zur Freizeitgestaltung – ein Verlust dieses Angebots würde die Lebensqualität vor Ort spürbar beeinträchtigen.
Auch die Zielsetzung der Maßnahme wird zunehmend hinterfragt. Hendrik Krieger, Ratsmitglied für Oesinghausen und Osberghausen weist darauf hin, dass aufgrund von fünf weiteren
Stauanlagen entlang der Agger eine durchgehende Fischdurchlässigkeit ohnehin nicht erreicht werden kann: "Der ökologische Nutzen des Rückbaus erscheint daher begrenzt, zumal lediglich eine vergleichsweise kurze, naturnähere Fließstrecke entstehen würde.“
Vor dem Hintergrund der aktuellen weltpolitischen Lage gewinnt zudem ein weiterer Aspekt an Bedeutung: die Rolle dezentraler, nachhaltiger Energiequellen. Der bestehende Stau wird auch unter diesem Gesichtspunkt neu bewertet, da jede Form regionaler Energieerzeugung zunehmend als strategisch relevant angesehen wird.
In der Gesamtabwägung, so der Tenor vieler Stimmen aus der Bürgerschaft und der Politik, könne die Entscheidung keineswegs auf ein einfaches „Weg mit dem Stau“ reduziert werden. Vielmehr sei eine erneute, ergebnisoffene Diskussion notwendig, in der auch alternative Lösungsansätze geprüft werden.
Die SPD vor Ort hat bereits angekündigt, sich für eine solche vertiefte Debatte einzusetzen. Ziel sei es, alle relevanten Aspekte – von Naturschutz über Wirtschaftlichkeit bis hin zu sozialer Nutzung und Energiefragen – umfassend zu beleuchten und gemeinsam tragfähige Perspektiven für die Zukunft des Staus Oesinghausen zu entwickeln.
150 Bürgerinnen und Bürger informierten sich über das Ökosystem
Bei strahlendem Wetter versammelten sich rund 150 interessierte Bürgerinnen und Bürger am Stausee Oesinghausen, um sich vor Ort ein Bild von der ökologischen Bedeutung und der energiewirtschaftlichen Funktion des Gewässers zu machen. Die hohe Teilnehmerzahl machte deutlich: Der Stausee bewegt die Menschen in der Region.
Dr. Gero Karthaus, promovierter Biologe und Ex-Bürgermeister, erläuterte eindrucksvoll die besondere Artenvielfalt und die vielfältigen Lebensräume rund um das Gewässer. Zwischen
Schilfgürteln, Flachwasserzonen und ruhigen Uferbereichen finden zahlreiche Vogelarten sichere Brut- und Rückzugsräume. Auch Zugvögel nutzen den Stausee als wichtige Raststation. So haben die Staustufen mit ihrer vielfältigen Natur eine besondere Bedeutung für NRW.
„Dieser See ist ein gewachsenes Ökosystem, nachdem der Mensch mit Staustufen eingegriffen hat“, erklärte Dr. Karthaus. „Was wir hier sehen, ist das Ergebnis jahrezehntelanger natürlicher Entwicklung. Solche Rückzugsräume sind selten geworden – und genau deshalb so wertvoll.“
Neben dem Natur- und Artenschutz wurde auch die energiewirtschaftliche Bedeutung der Anlage beleuchtet. Karl Freisen aus Loope erläuterte die Rolle der Wasserkraft an der Staustufe und verwies auf die nachhaltige Stromerzeugung als wichtigen Beitrag zur regionalen Energieversorgung. „Wasserkraft ist eine verlässliche, klimafreundliche Energiequelle“, betonte Freisen. „Die Staustufe hat im Jahr 2024 ca. 900.000 Kilowattstunden an Naturstrom geliefert - das entspricht 870 Solaranlagen auf Eigenheimen, die man einfach so abreissen würde.“
Auch die von der Bezirksregierung angeordnete Durchlässigkeit und Renaturierung der Agger - und damit die Entfernung der Staustufe - wurde von den Bürgerinnen und Bürgern intensiv diskutiert.
Die Besichtigung zeigte eindrucksvoll, dass der Stausee Oesinghausen mehrere Funktionen vereint: Er ist Lebensraum für Tiere, Erholungsort für Menschen und zugleich Bestandteil einer regenerativen Energieinfrastruktur. Viele Teilnehmende nutzten die Gelegenheit zum Austausch und signalisierten den Wunsch nach Lösungen, die sowohl den Erhalt der sensiblen Naturräume als auch die nachhaltige Energiegewinnung langfristig sichern. Auch die wichtige Funktion als Löschteich wurde von den Anwohnerinnen und Anwohner als Argument für den Erhalt diskutiert.
In den Gesprächen entstanden weitere Fragen, die von Hendrik Krieger, SPD-Ratsmitglied für Osberghausen und Ösinghausen, und der SPD-Fraktion geklärt werden.
Der große Zuspruch unterstreicht die Bedeutung des Stausees für die Region – als Naturraum, als Energiequelle und als gemeinschaftliches Anliegen.
Klausurtagung zur Weiterbildung und Erarbeitung von Anträgen
Die SPD-Fraktion im Rat der Gemeinde Engelskirchen hat sich am vergangenen Samstag zu einer ganztägigen Fraktionsklausur im Hotel Engelskirchen in Bickenbach getroffen. Ziel der Klausur war es, in ruhiger Arbeitsatmosphäre zentrale Themen für die zukünftige Ratsarbeit zu erarbeiten und konkrete politische Vorhaben vorzubereiten.
Nach einem gemeinsamen Frühstück eröffnete der Fraktionsvorsitzende Wolfgang Brelöhr den Tag mit einer kompakten Schulung zu den rechtlichen Grundlagen der Ratsarbeit. Besonders für die neu gewählten Ratsmitglieder bot dieser Programmpunkt eine wertvolle Einführung in Abläufe, Rechte und Pflichten kommunalpolitischer Arbeit.
Im Anschluss arbeiteten die Fraktionsmitglieder in mehreren Gruppen an der Frage, welche Themen für Engelskirchen aktuell und perspektivisch von besonderer Bedeutung sind. Diskutiert wurden unter anderem Ansatzpunkte für die Weiterentwicklung der Gemeinde sowie politische Schwerpunkte, bei denen die SPD Fraktion konkretes Gestaltungspotenzial sieht.
Ein besonderer Höhepunkt der Klausur war die ausführliche Vorstellung des geplanten Höhlenerlebniszentrums durch Marcel Siebertz, Klimaschutzmanager der Gemeinde Engelskirchen. In seinem Vortrag erläuterte er das Projekt noch einmal im Detail und stand der Fraktion für zahlreiche Nachfragen zur Verfügung. Dabei wurde noch einmal ersichtlich, dass das Höhlenerlebniszentrum eine große Chance für die touristische, ökologische und wirtschaftliche Entwicklung der Gemeinde darstellt – und das nach aktuellem Stand ohne finanzielles Risiko für Engelskirchen. Die SPD-Fraktion kündigte an, die gewonnenen Erkenntnisse in den kommenden Wochen auch der Öffentlichkeit näher vorstellen zu wollen.
Nach dem gemeinsamen Mittagessen setzte die Fraktion ihre Arbeit fort. In weiteren Gruppenphasen wurden konkrete Anträge zu aktuellen kommunalpolitischen Themen erarbeitet, die in den nächsten Wochen in den Rat eingebracht und zur Abstimmung gestellt werden sollen.
Zum Abschluss der Tagung bedankte sich die SPD-Fraktion ausdrücklich beim Hotel Engelskirchen für die freundliche Bewirtung sowie die Bereitstellung der Räumlichkeiten, die eine konzentrierte und produktive Tagung ermöglichten.
Ortsschild Hardt auf SPD-Antrag versetzt
Es ist gelungen, den Feckelsberger Weg auch verkehrstechnisch in die Ortslage Hardt einzubeziehen. Zwischen den Abzweigungen Höhenweg und Schulberg hat sich die Bebauung
in den letzten Jahren verändert, neue Häuser sind dazu gekommen, einige haben die Ausfahrt auf den Feckelsbergerweg hin verändert.
Das Gesicht der Ortslage hat sich damit verändert, mehr Menschen, mehr Fußgänger, viele mit Kinderwagen und/oder Hunden, aber es wurde auch eine neue Verkehrssituation
geschaffen, die mehr Rücksichtnahme und eben auch weniger Tempo auf der Straße erfordert, um brenzlige Situationen möglichst zu vermeiden.
Da es sich nicht um eine gemeindeeigene Straße handelt, hatten wir den entsprechenden Antrag gestellt und sind nun sehr erfreut, dass dies nun auch umgesetzt wurde.
Wenn Ihnen als Bürgerin oder Bürger unserer Gemeinde andere Kritische Stellen im Gemeindegebiet auffallen, wir haben da ein offenes Ohr.
11.05.2026, 18:30 Uhr - 21:00 Uhr Fraktionssitzung
08.06.2026, 18:30 Uhr - 21:00 Uhr Fraktionssitzung
22.06.2026, 18:30 Uhr - 21:00 Uhr Fraktionssitzung