WIR BEWEGEN, WAS SIE BEWEGT!

Herzlich willkommen bei der SPD Engelskirchen/Ründeroth!

Unter dem Link "Über uns" erfahren Sie Näheres über unseren Ortsverein, unsere Ratsfraktion und unsere Vertreter in den Ausschüssen der Gemeinde. Für Ihre Anregungen und Fragen haben der Vorstand des Ortsvereins, alle Ratsmitglieder und die sachkundigen Bürger ein offenes Ohr.

Wir laden Sie ein, auf unserer Homepage zu stöbern, wo Sie weitere Informationen und alle Kontaktdaten finden. Sie können mich auch über den Link „Kontakt“ oder persönlich ansprechen.

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Ihr Tobias Blumberg
Ortsvereinsvorsitzender
SPD Engelskirchen/Ründeroth

Ehrenamtliche Politik am Wochenende

SPD-Ratsmitglieder unterwegs

Was machen Ratsmitglieder, wenn sie nicht zu Fraktions-, Ausschuss- oder Ratssitzungen im Rathaus sind? Sie besuchen Veranstaltungen und sprechen mit Bürgerinnen und Bürgern. Doch manchmal kann man nicht überall gleichzeitig sein. Gleich vier Veranstaltungen fanden Mitte Mai in Loope, Engelskirchen und Ründeroth zeitgleich statt:

  • eine Fahrraddemo des ADFC Oberberg für einen sicheren und breiten Radweg entlang der L 136 zwischen Büchlerhausen und Engelskirchen-Hardt,
  • ein Kölsches Mitsingkonzert des Heimat- und Verschönerungsvereins Ründeroth in der evangelischen Kirche Ründeroth mit den St.-Josef-Sängern und dem ehemaligen Bläck-Fööss-Mitglied Bömmel Lückerath.
  • die Jahreshauptversammlung des Fördervereins Panoramabad, bei der über das aktuelle Wärmesystem und Möglichkeiten der Modernisierung informiert wurde.
  • der Bürgerstammtisch des Bürgervereins Loope mit Informationen zur Windenergie in unserer Gemeinde und zum Bauprojekt „Im Auel”.

Die SPD Engelskirchen war durch ihre Ratsmitglieder überall vertreten und konnte Themen mitnehmen, die unsere Gemeinde bewegen. Dawn Stiefelhagen und die stellvertretende Bürgermeisterin Monika Güdelhöfer waren in Ründeroth dabei, beim Förderverein Panoramabad Christina Willenbrecht und Daniel Kolaric. In Loope sprachen Erika Standke, Serkan Catir und Paul Lehnard mit den Bürgerinnen und Bürgern, während Fraktionschef Wolfgang Brelöhr bei der Raddemo mitfuhr.

Haushalt 2025 erneut mit Überschuss

Foto: PIX1861

Fast nicht zu glauben. Neun Jahre lang Überschüsse im Haushalt der Gemeinde Engelskirchen!

Auch im letzten Jahr der Amtszeit von Bürgermeister Dr. Gero Karthaus konnte trotz weiterer Investitionen wieder Geld zurückgelegt werden. Der Haushaltsabschluss für 2025 fiel erneut positiv aus – im krassen Gegensatz zu den Nachbargemeinden.

Es ist wirklich etwas Besonderes, dass Engelskirchen bereits zum neunten Mal in Folge Haushaltsüberschüsse vorweisen kann, während die umliegenden Gemeinden und Städte hohe Defizite verkraften müssen. Das Beste daran ist, dass wir unsere Schulen und Feuerwehrhäuser bereits saniert oder neu gebaut, unsere Ortskerne weiterentwickelt und in den Klimaschutz investiert haben.

Die SPD Engelskirchen freut sich über die äußerst positive Entwicklung unserer Gemeinde, weist aber auch darauf hin, dass noch wichtige Aufgaben vor uns liegen. So gibt es beispielsweise deutlichen Handlungsbedarf bei der Qualität der Gemeindestraßen. Hier müssen ganze Abschnitte saniert und weitere Brücken repariert werden. Weitere Aufgaben warten bei der sicheren und barrierefreien Gestaltung der Gehwege und der Verbesserung der Radwege.

Stillstand wäre ein Rückschritt. Daher gilt es, weiterhin jede Chance zu nutzen, damit unsere Gemeinde die Nase vorn behält!

Zwei starke Stimmen für Oberberg

Christian Hannes kandidiert im Südkreis für die Landtagswahl, Mary Rohani Thanapalasingham für den Nordkreis

Am letzten Wochenende standen gleich zwei wichtige Termine für die Sozialdemokraten im Oberbergischen an: Wahlkreiskonferenz zur Aufstellung der Kandidaten für die Landtagswahl 2027 und die Wahl der Delegierten für die Landesdelegiertenkonferenz. Beide Konferenzen verliefen konstruktiv, engagiert – und mit einem Ergebnis, über das sich die Engelskirchener Genossinnen und Genossen freuen.

Mit Mary Roshani Thanapalasingham und Dr. Christian Hannes schickt die SPD Oberberg zwei Persönlichkeiten ins Rennen, die fachliche Kompetenz, gesellschaftliches Engagement und Bodenständigkeit miteinander verbinden.

Für den Südkreis und somit für Engelskirchen tritt Dr. Christian Hannes bei der Landtagswahl 2027 an. Er bringt eine beeindruckende Kombination aus beruflicher Expertise und gesellschaftlichem Engagement mit: Als promovierter Betriebswirtschaftler und Senior Consultant verfügt er über fundierte wirtschaftliche Kompetenz. Darüber hinaus ist er als Handballschiedsrichter auf internationalem Top-Niveau aktiv und leitete bereits Spiele in der Champions League sowie bei Europa- und Weltmeisterschaften. Vielen Bürgerinnen und Bürgern ist er zudem durch seine Kandidatur für das Bürgermeisteramt in Bergneustadt bekannt. Er gilt als ausgeprägter Teamplayer mit klarer Führungsstärke – Eigenschaften, die in Düsseldorf gebraucht werden.

Mary Roshani Thanapalasingham kandidiert für den Nordkreis und steht für eine moderne, vielfältige und zukunftsorientierte Gesellschaft. Sie ist tief in der tamilischen Community verwurzelt und bringt Perspektiven ein, die unsere Region bereichern und voranbringen. Ihr Engagement für Teilhabe und Integration macht sie zu einer starken Stimme für ein solidarisches Nordrhein-Westfalen.

Die SPD Engelskirchen geht mit großer Zuversicht in den kommenden Wahlkampf. Beide Kandidierenden sind hochmotiviert, kompetent und bereit, sich mit voller Kraft für die Menschen im Oberbergischen einzusetzen. Wir sind überzeugt, dass sie unsere Region in Düsseldorf engagiert und tatkräftig vertreten werden.

Stau Oesinghausen sorgt weiter für Diskussionen

Wachsender Widerstand und neue Forderungen

Das Thema rund um den Stausee Oesinghausen schlägt weiterhin hohe Wellen und stößt auf großes Interesse in der Bevölkerung. In den vergangenen Tagen hat sich die Debatte deutlich intensiviert: Eine neu gestartete Petition, die online auf der Plattform „www.change.org" (Petition zum Erhalt des Stauweihers Oesinghausen) abrufbar ist, konnte innerhalb kürzester Zeit bereits über 1.400 Unterschriften sammeln. Dies unterstreicht, wie stark das Thema die Menschen in der Region bewegt.

Über die enorme Resonanz bei Besichtigung und Rundgang wurde bereits ausführlich berichtet. Die daraus entstandenen Fragen hatte die SPD-Fraktion im Rahmen der Ratssitzung gestellt. Zu den Vertragsbeziehungen konnte der Aggerverband aus rechtlichen Gründen keine Angaben machen. Nach wie vor steht die Anweisung der Bezirksregierung auf Ablassen des Staus im Raum.

Die Gemeindeverwaltung hat dabei erneut bekräftigt, dass Sie sich auch für den Erhalt des Stausees einsetzt. Auch der Gemeinderat steht nach Initiative der SPD-Fraktion mit großer Mehrheit für den Erhalt.

Im Zentrum der Diskussion steht zunehmend die Frage nach den tatsächlichen Folgen eines möglichen Rückbaus. Kritiker weisen darauf hin, dass mit dem Stau ein ökologisch wertvoller Lebensraum verloren gehen würde. Insbesondere für Wasservögel besitzt das Gebiet eine hohe regionale Bedeutung, die durch die Umgestaltung nachhaltig beeinträchtigt werden könnte.

Gleichzeitig wird immer deutlicher, dass dem Eingriff ein erheblicher technischer und finanzieller Aufwand gegenübersteht. Experten gehen von umfangreichen Erd- und Entsorgungsarbeiten aus, insbesondere im Hinblick auf die Ablagerungsschlämme, die über Jahre hinweg entstanden sind. Diese müssten aufwendig behandelt und fachgerecht entsorgt werden.

Neben ökologischen und wirtschaftlichen Aspekten spielen auch soziale Faktoren eine wichtige Rolle: Der Stau Oesinghausen gilt seit Jahren als beliebter Angel- und Erholungsbereich. Viele Bürgerinnen und Bürger nutzen das Gebiet regelmäßig zur Freizeitgestaltung – ein Verlust dieses Angebots würde die Lebensqualität vor Ort spürbar beeinträchtigen.

Auch die Zielsetzung der Maßnahme wird zunehmend hinterfragt. Hendrik Krieger, Ratsmitglied für Oesinghausen und Osberghausen weist darauf hin, dass aufgrund von fünf weiteren
Stauanlagen entlang der Agger eine durchgehende Fischdurchlässigkeit ohnehin nicht erreicht werden kann: "Der ökologische Nutzen des Rückbaus erscheint daher begrenzt, zumal lediglich eine vergleichsweise kurze, naturnähere Fließstrecke entstehen würde.“

Vor dem Hintergrund der aktuellen weltpolitischen Lage gewinnt zudem ein weiterer Aspekt an Bedeutung: die Rolle dezentraler, nachhaltiger Energiequellen. Der bestehende Stau wird auch unter diesem Gesichtspunkt neu bewertet, da jede Form regionaler Energieerzeugung zunehmend als strategisch relevant angesehen wird.

In der Gesamtabwägung, so der Tenor vieler Stimmen aus der Bürgerschaft und der Politik, könne die Entscheidung keineswegs auf ein einfaches „Weg mit dem Stau“ reduziert werden. Vielmehr sei eine erneute, ergebnisoffene Diskussion notwendig, in der auch alternative Lösungsansätze geprüft werden.

Die SPD vor Ort hat bereits angekündigt, sich für eine solche vertiefte Debatte einzusetzen. Ziel sei es, alle relevanten Aspekte – von Naturschutz über Wirtschaftlichkeit bis hin zu sozialer Nutzung und Energiefragen – umfassend zu beleuchten und gemeinsam tragfähige Perspektiven für die Zukunft des Staus Oesinghausen zu entwickeln.

Großes Interesse am Stausee Oesinghausen

150 Bürgerinnen und Bürger informierten sich über das Ökosystem

Bei strahlendem Wetter versammelten sich rund 150 interessierte Bürgerinnen und Bürger am Stausee Oesinghausen, um sich vor Ort ein Bild von der ökologischen Bedeutung und der energiewirtschaftlichen Funktion des Gewässers zu machen. Die hohe Teilnehmerzahl machte deutlich: Der Stausee bewegt die Menschen in der Region.

Dr. Gero Karthaus, promovierter Biologe und Ex-Bürgermeister, erläuterte eindrucksvoll die besondere Artenvielfalt und die vielfältigen Lebensräume rund um das Gewässer. Zwischen
Schilfgürteln, Flachwasserzonen und ruhigen Uferbereichen finden zahlreiche Vogelarten sichere Brut- und Rückzugsräume. Auch Zugvögel nutzen den Stausee als wichtige Raststation. So haben die Staustufen mit ihrer vielfältigen Natur eine besondere Bedeutung für NRW.

„Dieser See ist ein gewachsenes Ökosystem, nachdem der Mensch mit Staustufen eingegriffen hat“, erklärte Dr. Karthaus. „Was wir hier sehen, ist das Ergebnis jahrezehntelanger natürlicher Entwicklung. Solche Rückzugsräume sind selten geworden – und genau deshalb so wertvoll.“

Neben dem Natur- und Artenschutz wurde auch die energiewirtschaftliche Bedeutung der Anlage beleuchtet. Karl Freisen aus Loope erläuterte die Rolle der Wasserkraft an der Staustufe und verwies auf die nachhaltige Stromerzeugung als wichtigen Beitrag zur regionalen Energieversorgung. „Wasserkraft ist eine verlässliche, klimafreundliche Energiequelle“, betonte Freisen. „Die Staustufe hat im Jahr 2024 ca. 900.000 Kilowattstunden an Naturstrom geliefert - das entspricht 870 Solaranlagen auf Eigenheimen, die man einfach so abreissen würde.“

Auch die von der Bezirksregierung angeordnete Durchlässigkeit und Renaturierung der Agger - und damit die Entfernung der Staustufe - wurde von den Bürgerinnen und Bürgern intensiv diskutiert.

Die Besichtigung zeigte eindrucksvoll, dass der Stausee Oesinghausen mehrere Funktionen vereint: Er ist Lebensraum für Tiere, Erholungsort für Menschen und zugleich Bestandteil einer regenerativen Energieinfrastruktur. Viele Teilnehmende nutzten die Gelegenheit zum Austausch und signalisierten den Wunsch nach Lösungen, die sowohl den Erhalt der sensiblen Naturräume als auch die nachhaltige Energiegewinnung langfristig sichern. Auch die wichtige Funktion als Löschteich wurde von den Anwohnerinnen und Anwohner als Argument für den Erhalt diskutiert.

In den Gesprächen entstanden weitere Fragen, die von Hendrik Krieger, SPD-Ratsmitglied für Osberghausen und Ösinghausen, und der SPD-Fraktion geklärt werden.

Der große Zuspruch unterstreicht die Bedeutung des Stausees für die Region – als Naturraum, als Energiequelle und als gemeinschaftliches Anliegen.

Termine

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08.06.2026, 18:30 Uhr - 21:00 Uhr Fraktionssitzung

22.06.2026, 18:30 Uhr - 21:00 Uhr Fraktionssitzung

06.07.2026, 18:30 Uhr - 21:00 Uhr Fraktionssitzung

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