Klimanotstand beschlossen - SPD-Fraktion einstimmig dafür

Ratsfraktion

Mit 16 zu 14 Stimmen hat der Gemeinderat am 25. September als erste Gemeinde im Oberbergischen Kreis die Erklärung des Klimanotstands beschlossen. Dabei waren unter anderem alle Stimmen der SPD-Fraktion.

Der in der Gemeinde Engelskirchen beschlossene Klimanotstand ist kein Notstand im juristischen Sinne, sondern ein symbolischer Akt. Er hat internationale Reichweite, um die Anerkennung des Klimawandels und den daraus resultierenden Handlungsbedarf zu verdeutlichen.

Bei den Entscheidungen in unserer Gemeinde sollen die Auswirkungen auf das Klima, aber auch die ökologische, gesellschaftliche, soziale und ökonomische Nachhaltigkeit im Auge behalten werden.

 

Und für alle Skeptiker dieser schöne Text eines Künstlers: „Ja, wir könnten jetzt was gegen den Klimawandel tun, aber wenn wir dann in 50 Jahren feststellen würden, dass sich alle Wissenschaftler doch vertan haben und es gar keine Erderwärmung gibt, dann hätten wir völlig ohne Grund dafür gesorgt, dass man selbst in den Städten die Luft wieder atmen kann, dass die Flüsse nicht mehr giftig sind, dass Autos weder Krach machen, noch stinken und dass wir nicht mehr abhängig sind von Diktatoren und deren Ölvorkommen. Da würden wir uns schön ärgern.“