Engelskirchener Feuerwehr beim Leistungsnachweis - Kreistagsmitglied Wolfgang Brelöhr beeindruckt vom Leistungsstand

Kreistagsfraktion

Thomas Krimmel (2.vre.) und Wolfgang Brelöhr (2.vli.) mit Kreisbrandmeister Twilling (re.) und Stellvertreter Schneider

Die Engelskirchener Wehr war mit 7 Gruppen zum Leistungsnachweis in Eckenhagen gefahren. Eine bemerkenswerte Zahl bei insgesamt 59 Gruppen aus 13 Kommunen kreisweit. Der Ründerother Löschzug stellte sich mit 3 Gruppen, Engelskirchen mit 2 Gruppen, die Löschgruppen Osberghausen und Loope mit je einer Gruppe einer Reihe von Prüfungen. Um den Brandschutz in der Gemeinde sicherzustellen, wechseln sich die Gruppen jährlich ab und fahren freitags oder samstags nach Eckenhagen.

Wolfgang Brelöhr, Ründerother Kreistagsmitglied und Vorsitzender des zuständigen Ausschusses für Gesundheit und Notfallvorsorge, beobachtete auf Einladung von Frank-Peter Twilling (bis Ende Juli Kreisbrandmeister) sehr interessiert die Übungen.

Alle Gruppen aus Engelskirchen hatten sich für den Löschangriff entschieden, alternativ vom offenen Gewässer oder vom Hydranten. Keine der Gruppen musste den maximalen Zeitrahmen von 300 Sekunden ausschöpfen: Die Zielfeuer fielen zwischen 230 und 250 Sekunden! Bei der Übung ist nach Feuerwehrdienstvorschrift genau definiert, wer im Team welche Aufgabe zu erledigen hat. Dies wird von den Schiedsrichtern entsprechend überwacht und bei Fehlern angesprochen und vermerkt. Gemeindebrandmeister Thomas Krimmel war als einer von 13 Engelskirchener Schiedsrichtern aktiv und konnte sehr gute Leistungen bestätigen. Darüber hinaus war aus dem Bereich „Erste Hilfe“ in diesem Jahr ein Druckverband anzulegen. Weiterhin waren Fragen zum Thema Feuerwehr sowie 3 verschiedene Knoten auf Zeit zu legen bzw stechen. Zum Schluss musste das Team noch einmal ran. Es galt eine 450m lange Runde auf dem Sportplatz mit 9 Mann zu laufen. Eigentlich ganz einfach, wenn da nicht ein Schwebebalken, eine 5m lange Röhre und eine 2,2m hohe Wand zu überwinden wäre - und dies in voller Montur, also mit Schutzkleidung, Stiefeln und Helm. Ausschussvorsitzender Brelöhr zollte den Leistungen der 68 Engelskirchener Kameradinnen und Kameraden großen Respekt: „Unsere Feuerwehr vereint technisches Know-how mit guter, körperlicher Leistungsfähigkeit und das alles im Ehrenamt und zum Wohle der Engelskirchener Bevölkerung!“.