Letzte Entscheidungen in 2017 auf Kreisebene

Kommunalpolitik

Anträge und Projekte der Gesundheitsversorgung mit großer Mehrheit beschlossen

Die beiden Engelskirchener SPD-Kreistagsabgeordneten Henrike Schreyer-Vogt und Wolfgang Brelöhr diskutierten bei der letzten Sitzung des Kreistages in 2017 u.a. über den Nahverkehrsplan, ein Projekt zur vernetzten Betreuung Pflegebedürftiger und Anträge zur Verbesserung der Finanzierung der Altenpflegeausbildung sowie der Verbesserung der ärztlichen Versorgung.

Im Nahverkehrsplan spielte die Anbindung der Regionalbahnlinie 25 ein wichtige Rolle. Hier geht es darum, dass Pendler für die Fahrt zum Bahnhof Ründeroth auf den PKW verzichten und somit Ründeroth entlasten würden. Die Vorschläge der oberbergischen Kommunen füllten einen breiten Aktenordner aus.

Bei den Themen Pflege und Gesundheit stimmte der Kreistag mit großer Mehrheit den Anträgen von SPD und Grünen zu. Das Fachseminar für Altenpflege an der Agewis (ein Betrieb des Kreises) ist deutlich unterfinanziert. Der Kreistag forderte das Land auf, den Zuschuss deutlich zu erhöhen, damit die Versorgung der Bevölkerung auch in den nächsten Jahren gesichert ist. Im Bereich Ärzteversorgung geht auf Initiative von SPD und Grünen die Aufforderung an die Landesregierung, in Köln einen Lehrstuhl für Allgemeinmedizin zu errichten. Dieser würde wohl auch in Oberberg zu einer verbesserten Hausarztversorgung führen.

Die Betreuung Pflegebedürftiger soll durch ein Projekt zur Vernetzung verbessert werden. Der Kreistag entschied sich einstimmig für weitere Aktivitäten und Beantragung der Mittel. Dieses wissenschaftlich begleitete Projekt aus dem Innovationsfonds käme der gesundheitlichen Versorgung im gesamten Kreis zugute.