WIR BEWEGEN, WAS SIE BEWEGT!

Herzlich willkommen bei der SPD Engelskirchen/Ründeroth

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Ihr Tobias Blumberg
Ortsvereinsvorsitzender
SPD Engelskirchen/Ründeroth

Stau Oesinghausen sorgt weiter für Diskussionen

Wachsender Widerstand und neue Forderungen

Das Thema rund um den Stausee Oesinghausen schlägt weiterhin hohe Wellen und stößt auf großes Interesse in der Bevölkerung. In den vergangenen Tagen hat sich die Debatte deutlich intensiviert: Eine neu gestartete Petition, die online auf der Plattform „www.change.org" (Petition zum Erhalt des Stauweihers Oesinghausen) abrufbar ist, konnte innerhalb kürzester Zeit bereits über 1.400 Unterschriften sammeln. Dies unterstreicht, wie stark das Thema die Menschen in der Region bewegt.

Über die enorme Resonanz bei Besichtigung und Rundgang wurde bereits ausführlich berichtet. Die daraus entstandenen Fragen hatte die SPD-Fraktion im Rahmen der Ratssitzung gestellt. Zu den Vertragsbeziehungen konnte der Aggerverband aus rechtlichen Gründen keine Angaben machen. Nach wie vor steht die Anweisung der Bezirksregierung auf Ablassen des Staus im Raum.

Die Gemeindeverwaltung hat dabei erneut bekräftigt, dass Sie sich auch für den Erhalt des Stausees einsetzt. Auch der Gemeinderat steht nach Initiative der SPD-Fraktion mit großer Mehrheit für den Erhalt.

Im Zentrum der Diskussion steht zunehmend die Frage nach den tatsächlichen Folgen eines möglichen Rückbaus. Kritiker weisen darauf hin, dass mit dem Stau ein ökologisch wertvoller Lebensraum verloren gehen würde. Insbesondere für Wasservögel besitzt das Gebiet eine hohe regionale Bedeutung, die durch die Umgestaltung nachhaltig beeinträchtigt werden könnte.

Gleichzeitig wird immer deutlicher, dass dem Eingriff ein erheblicher technischer und finanzieller Aufwand gegenübersteht. Experten gehen von umfangreichen Erd- und Entsorgungsarbeiten aus, insbesondere im Hinblick auf die Ablagerungsschlämme, die über Jahre hinweg entstanden sind. Diese müssten aufwendig behandelt und fachgerecht entsorgt werden.

Neben ökologischen und wirtschaftlichen Aspekten spielen auch soziale Faktoren eine wichtige Rolle: Der Stau Oesinghausen gilt seit Jahren als beliebter Angel- und Erholungsbereich. Viele Bürgerinnen und Bürger nutzen das Gebiet regelmäßig zur Freizeitgestaltung – ein Verlust dieses Angebots würde die Lebensqualität vor Ort spürbar beeinträchtigen.

Auch die Zielsetzung der Maßnahme wird zunehmend hinterfragt. Hendrik Krieger, Ratsmitglied für Oesinghausen und Osberghausen weist darauf hin, dass aufgrund von fünf weiteren
Stauanlagen entlang der Agger eine durchgehende Fischdurchlässigkeit ohnehin nicht erreicht werden kann: "Der ökologische Nutzen des Rückbaus erscheint daher begrenzt, zumal lediglich eine vergleichsweise kurze, naturnähere Fließstrecke entstehen würde.“

Vor dem Hintergrund der aktuellen weltpolitischen Lage gewinnt zudem ein weiterer Aspekt an Bedeutung: die Rolle dezentraler, nachhaltiger Energiequellen. Der bestehende Stau wird auch unter diesem Gesichtspunkt neu bewertet, da jede Form regionaler Energieerzeugung zunehmend als strategisch relevant angesehen wird.

In der Gesamtabwägung, so der Tenor vieler Stimmen aus der Bürgerschaft und der Politik, könne die Entscheidung keineswegs auf ein einfaches „Weg mit dem Stau“ reduziert werden. Vielmehr sei eine erneute, ergebnisoffene Diskussion notwendig, in der auch alternative Lösungsansätze geprüft werden.

Die SPD vor Ort hat bereits angekündigt, sich für eine solche vertiefte Debatte einzusetzen. Ziel sei es, alle relevanten Aspekte – von Naturschutz über Wirtschaftlichkeit bis hin zu sozialer Nutzung und Energiefragen – umfassend zu beleuchten und gemeinsam tragfähige Perspektiven für die Zukunft des Staus Oesinghausen zu entwickeln.

Großes Interesse am Stausee Oesinghausen

150 Bürgerinnen und Bürger informierten sich über das Ökosystem

Bei strahlendem Wetter versammelten sich rund 150 interessierte Bürgerinnen und Bürger am Stausee Oesinghausen, um sich vor Ort ein Bild von der ökologischen Bedeutung und der energiewirtschaftlichen Funktion des Gewässers zu machen. Die hohe Teilnehmerzahl machte deutlich: Der Stausee bewegt die Menschen in der Region.

Dr. Gero Karthaus, promovierter Biologe und Ex-Bürgermeister, erläuterte eindrucksvoll die besondere Artenvielfalt und die vielfältigen Lebensräume rund um das Gewässer. Zwischen
Schilfgürteln, Flachwasserzonen und ruhigen Uferbereichen finden zahlreiche Vogelarten sichere Brut- und Rückzugsräume. Auch Zugvögel nutzen den Stausee als wichtige Raststation. So haben die Staustufen mit ihrer vielfältigen Natur eine besondere Bedeutung für NRW.

„Dieser See ist ein gewachsenes Ökosystem, nachdem der Mensch mit Staustufen eingegriffen hat“, erklärte Dr. Karthaus. „Was wir hier sehen, ist das Ergebnis jahrezehntelanger natürlicher Entwicklung. Solche Rückzugsräume sind selten geworden – und genau deshalb so wertvoll.“

Neben dem Natur- und Artenschutz wurde auch die energiewirtschaftliche Bedeutung der Anlage beleuchtet. Karl Freisen aus Loope erläuterte die Rolle der Wasserkraft an der Staustufe und verwies auf die nachhaltige Stromerzeugung als wichtigen Beitrag zur regionalen Energieversorgung. „Wasserkraft ist eine verlässliche, klimafreundliche Energiequelle“, betonte Freisen. „Die Staustufe hat im Jahr 2024 ca. 900.000 Kilowattstunden an Naturstrom geliefert - das entspricht 870 Solaranlagen auf Eigenheimen, die man einfach so abreissen würde.“

Auch die von der Bezirksregierung angeordnete Durchlässigkeit und Renaturierung der Agger - und damit die Entfernung der Staustufe - wurde von den Bürgerinnen und Bürgern intensiv diskutiert.

Die Besichtigung zeigte eindrucksvoll, dass der Stausee Oesinghausen mehrere Funktionen vereint: Er ist Lebensraum für Tiere, Erholungsort für Menschen und zugleich Bestandteil einer regenerativen Energieinfrastruktur. Viele Teilnehmende nutzten die Gelegenheit zum Austausch und signalisierten den Wunsch nach Lösungen, die sowohl den Erhalt der sensiblen Naturräume als auch die nachhaltige Energiegewinnung langfristig sichern. Auch die wichtige Funktion als Löschteich wurde von den Anwohnerinnen und Anwohner als Argument für den Erhalt diskutiert.

In den Gesprächen entstanden weitere Fragen, die von Hendrik Krieger, SPD-Ratsmitglied für Osberghausen und Ösinghausen, und der SPD-Fraktion geklärt werden.

Der große Zuspruch unterstreicht die Bedeutung des Stausees für die Region – als Naturraum, als Energiequelle und als gemeinschaftliches Anliegen.

SPD-Fraktion Engelskirchen tagt in Bickenbach

Klausurtagung zur Weiterbildung und Erarbeitung von Anträgen

Die SPD-Fraktion im Rat der Gemeinde Engelskirchen hat sich am vergangenen Samstag zu einer ganztägigen Fraktionsklausur im Hotel Engelskirchen in Bickenbach getroffen. Ziel der Klausur war es, in ruhiger Arbeitsatmosphäre zentrale Themen für die zukünftige Ratsarbeit zu erarbeiten und konkrete politische Vorhaben vorzubereiten. 

Nach einem gemeinsamen Frühstück eröffnete der Fraktionsvorsitzende Wolfgang Brelöhr den Tag mit einer kompakten Schulung zu den rechtlichen Grundlagen der Ratsarbeit. Besonders für die neu gewählten Ratsmitglieder bot dieser Programmpunkt eine wertvolle Einführung in Abläufe, Rechte und Pflichten kommunalpolitischer Arbeit.

Im Anschluss arbeiteten die Fraktionsmitglieder in mehreren Gruppen an der Frage, welche Themen für Engelskirchen aktuell und perspektivisch von besonderer Bedeutung sind. Diskutiert wurden unter anderem Ansatzpunkte für die Weiterentwicklung der Gemeinde sowie politische Schwerpunkte, bei denen die SPD Fraktion konkretes Gestaltungspotenzial sieht.

Ein besonderer Höhepunkt der Klausur war die ausführliche Vorstellung des geplanten Höhlenerlebniszentrums durch Marcel Siebertz, Klimaschutzmanager der Gemeinde Engelskirchen. In seinem Vortrag erläuterte er das Projekt noch einmal im Detail und stand der Fraktion für zahlreiche Nachfragen zur Verfügung. Dabei wurde noch einmal ersichtlich, dass das Höhlenerlebniszentrum eine große Chance für die touristische, ökologische und wirtschaftliche Entwicklung der Gemeinde darstellt – und das nach aktuellem Stand ohne finanzielles Risiko für Engelskirchen. Die SPD-Fraktion kündigte an, die gewonnenen Erkenntnisse in den kommenden Wochen auch der Öffentlichkeit näher vorstellen zu wollen.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen setzte die Fraktion ihre Arbeit fort. In weiteren Gruppenphasen wurden konkrete Anträge zu aktuellen kommunalpolitischen Themen erarbeitet, die in den nächsten Wochen in den Rat eingebracht und zur Abstimmung gestellt werden sollen.

Zum Abschluss der Tagung bedankte sich die SPD-Fraktion ausdrücklich beim Hotel Engelskirchen für die freundliche Bewirtung sowie die Bereitstellung der Räumlichkeiten, die eine konzentrierte und produktive Tagung ermöglichten.

Tempo 50 – für mehr Sicherheit!

Ortsschild bezieht nun die Ortslage Hardt mit ein

Ortsschild Hardt auf SPD-Antrag versetzt

Es ist gelungen, den Feckelsberger Weg auch verkehrstechnisch in die Ortslage Hardt einzubeziehen. Zwischen den Abzweigungen Höhenweg und Schulberg hat sich die Bebauung
in den letzten Jahren verändert, neue Häuser sind dazu gekommen, einige haben die Ausfahrt auf den Feckelsbergerweg hin verändert.

Das Gesicht der Ortslage hat sich damit verändert, mehr Menschen, mehr Fußgänger, viele mit Kinderwagen und/oder Hunden, aber es wurde auch eine neue Verkehrssituation
geschaffen, die mehr Rücksichtnahme und eben auch weniger Tempo auf der Straße erfordert, um brenzlige Situationen möglichst zu vermeiden.

Da es sich nicht um eine gemeindeeigene Straße handelt, hatten wir den entsprechenden Antrag gestellt und sind nun sehr erfreut, dass dies nun auch umgesetzt wurde.

Wenn Ihnen als Bürgerin oder Bürger unserer Gemeinde andere Kritische Stellen im Gemeindegebiet auffallen, wir haben da ein offenes Ohr.

Jahreshauptversammlung der SPD Engelskirchen-Ründeroth

Neuwahlen des Vorstands und Ehrungen standen auf der Tagesordnung

In der ersten Novemberwoche fand die Jahreshauptversammlung des SPD Ortsvereins Engelskirchen-Ründeroth im Hotel Engelskirchen in Bickenbach statt. Vorsitzender Tobias Blumberg eröffnete die Sitzung des Ortsvereins mit einem Rückblick auf den Kommunalwahlkampf, den die SPD erfolgreich geführt hat. Auch in dieser Legislaturperiode stellt die SPD wieder die stärkste Fraktion im Rat der Gemeinde Engelskirchen. Hervorzuheben war in diesem Wahlkampf das große Engagement der SPD-Mitglieder: Das war eine echte Teamleistung des Ortsvereins und besonders der Wahlkreiskandidatinnen und - kandidaten.

Bei der Wahl des neuen Vorstands wurde, wie bei der Aufstellung der Ratsmitglieder, Kontinuität mit frischem Schwung verbunden. Tobias Blumberg wurde als Vorsitzender bestätigt. Christina Willenbrecht und Christian Welsch übernehmen gemeinsam das Amt der bzw. des stellvertretenden Vorsitzenden. Silke Förster ist die neue Schriftführerin und Daniel Kolaric bleibt Kassierer.

Mit den Beisitzerinnen und Beisitzern Serkan Çatir, Till Conrady, Monika Güdelhöfer, Dr. Gero Karthaus, Simon Karthaus, Tim-Oliver Kremer, Hendrik Krieger, Torsten Müller und Erika Standke wurde einen breit aufgestellter Vorstand gewählt, der viele Perspektiven vereint und die Arbeit im Ortsverein auf starke Schultern verteilt. Als „geborenes“ Mitglied des Ortsvereinsvorstands kommt Wolfgang Brelöhr als Vorsitzender der SPD-Fraktion hinzu.

Überaus erfreulich ist auch der Mitgliederzuwachs der SPD Engelskirchen in diesem Jahr. Bei der Jahreshauptversammlung wurde Juliane Barlog begrüßt und erhielt ihr Parteibuch. Neu-Genossin Anne Adolphe wird ihr Parteibuch bei nächster Gelegenheit bekommen.

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung bedankte sich der Vorsitzende Tobias Blumberg im Namen des gesamten SPD-Ortsvereins für die herausragende Arbeit des vor kurzem aus dem Amt geschiedenen Bürgermeisters Dr. Gero Karthaus. Er habe in den 16 Jahren seiner Amtszeit viel bewegt, für die Gemeinde wichtige Chancen ergriffen und für eine sehr gute Entwicklung gesorgt.

Besonders stolz ist die SPD-Engelskirchen auf die Jubilare - für ihre langjährige Treue und ihr Engagement. Tobias Blumberg zeigte sich begeistert: „Danke für euren Einsatz, eure Geschichte und eure Verbundenheit zur SPD.“ Geehrt wurden für für 40jährige Mitgliedschaft Frank Thielgen und Walbert Heuwes, für 50jährige Mitgliedschaft Dieter Weyand und für 65jährige Mitgliedschaft Bruno Bosbach, der leider nicht persönlich dabei sein konnte. Auch der Vorsitzende selbst ist bereits seit 25 Jahren Mitglied der SPD. Die Ehrung von Tobias Blumberg übernahm dann die ehemalige stv. Bürgermeisterin und Ex-Vorsitzende Dawn Stiefelhagen. Alle Jubilare erhielten hochwertige, selbst angefertigte Pralinen. Die Ortsvereinssitzung war wieder geprägt von einem lebendigen Austausch, Engagement und dem Willen zu einer gemeinsamen Gestaltung, Der Vorstand freut sich auf die zukünftige Arbeit im Ortsverein.

Text: Monika Güdelhöfer

Kontakt zur SPD-Engelskirchen:
www.spd-engelskirchen.de
info@spd-engelskirchen.de
www.facebook.com/spd.engelskirchen

Termine

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13.04.2026, 18:30 Uhr - 21:00 Uhr Fraktionssitzung

20.04.2026, 18:30 Uhr - 21:00 Uhr Fraktionssitzung

11.05.2026, 18:30 Uhr - 21:00 Uhr Fraktionssitzung

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