Bürgermeister Dr. Gero Karthaus und Bürgermeisterkandidat Christian Welsch mit dabei
Mitglieder des SPD-Ortsvereins und in der kommunalpolitsch Aktive sowie im Ehrenamt engagierte Bürger und Bürgerinnen waren in der vergangenen Woche auf Einladung des für Oberberg zuständigen SPD-Landtagsabgeordneten Sven Wolf zu Besuch im NRW-Landtag. Auch hier war Christian Welsch, Bürgermeisterkandidat für die Wahl am 14.9.25, wieder dabei.
Sven Wolf vertritt als SPD-Landtagsabgeordneter den Wahlkreis Remscheid und Oberberg III im Landtag und ist in der SPD-Landtagsfraktion stellv. Vorsitzender. Zu Beginn des Besuches gab es eine kurze Einführung über das Landtagsgebäude selbst und die Aufgaben des Landesparlamentes. Im weiteren Verlauf nahm die Engelskirchener Besuchergruppe an der Plenarsitzung des Landtages teil, bei der es um Parteianträge zu den Themenbereichen Tierheime und Kriminalität ging. Von den Besucherrängen konnte die Debattenkultur einer Plenarsitzung an schädlich verfolgt werden.
In einer anschließenden Gesprächsrunde mit Sven Wolf gab es eine lebhafte Diskussion. „Warum dauert es nach einer Pensionierung bis September, bis dem nun alleinigen Bezirksschutzmann im Amt wieder ein zweiter zur Seite gestellt wird?“, fragte ein SPD-Ratsmitglied zur Polizeipräsenz vor Ort. „Unserer Meinung nach ist die Präsenz auf den Straßen wichtig. Daher hat die SPD-Landtagsfraktion sich dafür eingesetzt mehr Polizisten als Bezirksbeamte einzusetzen und Entlastung durch Verwaltungsfachkräfte zu schaffen,“ erklärte der Abgeordnete. Für die unbesetzte Stelle empfahl Wolf den Kontakt zum Kreis.
Weitere Schwerpunkte des Gesprächs bildeten die Themen Zuwanderung und Integration, kommunale Finanzen sowie die Frage nach mehr unterstützenden Kräften an den Schulen bei Bildung und sozialpädagogischer Unterstützung.
Zum Abschluss des Besuches gab es in der Cafeteria des Landtages bei Kaffee und Kuchen einen intensiven Austausch über die Eindrücke des Landtagsbesuches aus und die Unterschiede zwischen Kommunal- und Landespolitik. Auch der Einfluss der Landespolitik auf die SPD-Aktivitäten wurde diskutiert.