Janine Steeger als Gastrednerin
Ortsvereinsvorsitzender Tobias Blumberg mit vielen rührigen Helfern an der Seite konnte viele interessierte Gäste im Bürgersaal begrüßen.
Zunächst gab es einen politischen Teil, in dem sich der SPD-Bürgermeisterkandidat für die Kommunalwahl im September Christian Welsch vorstellte. Welsch, 37 Jahre alt und zurzeit Kämmerer der Stadt Rösrath, kennt sich also im Verwaltungsgeschäft bestens aus. Aber Verwalten allein bringe eine Kommune nicht vorwärts, deshalb heißt sein Wahlspruch: „Gestalten statt verwalten“ um weiterhin zukunftsfähige Chancen für Engelskirchen auszuloten und umzusetzen.
„Wie gelingt Veränderung?“ war das Thema von Steegers Vortrag. Sie schilderte, wie ein persönlicher und gesellschaftlicher Wandel – insbesondere im Hinblick auf Klima und Nachhaltigkeit gelingen kann. Janine Steeger, geboren 1976 in Engelskirchen lebte bis zu ihrem Abitur am ATG in der Gemeinde Engelskirchen. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Köln.

Ein erster Einstieg in ihren Berufswunsch Journalistin und Moderatorin gelang ihr bei Radio Berg. In den folgenden Jahren war sie als Journalistin und Moderatorin unter anderem bei den Fernsehsendern RTL, Pro Sieben, Sat 1 und MDR in verschiedenen Sendeformaten präsent. Die Geburt ihres Sohnes und die die nahezu gleichzeitige Nuklearkatastrophe von Fukushima hätten die Sinnfrage ihres Lebens völlig verändert.

v.re. Tobias Blumberg, Janine Steeger, Christian Welsch mit Partnerin Jessica
Steeger kündigte ihren unbefristeten Vertrag beim Sender Anfang 2015, da sie in ihrem einstigen Traumjob ihre Themen zum Umweltschutz und Nachhaltigkeit nicht platzieren konnte. „Mich treibt heute die Frage um wie wir in Zukunft leben müssen, um den Planeten zu retten. Dabei ist es mir wichtig Lösungen zu präsentieren.“ Wichtig sei dabei vor allem zu erkennen, dass eben Veränderung glücklich machen kann.

Der Beifall der zahlreichen Zuschauer zeigte, dass Steeger mit ihren Ausführungen Nerv und Herz der Anwesenden berührt hatte. Bei fairem Kaffee und selbst gebackenem Kuchen und der Musik von „Two for You“ gab es noch viele engagierte Gespräche der Gäste untereinander.
