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Gefährdungssituation auf dem Radweg zwischen Engelskirchen und Ründeroth

Veröffentlicht am 03.08.2026 in Verkehr
 

SPD und Bündnis 90/Die Grünen greifen Initiative des ADFC auf

 

In seiner Sitzung am 7. Juli 2026 diskutierte der Planungs- und Umweltausschuss die Gefährdungssituation auf dem Radweg in Büchlerhausen entlang der L136. Auf Initiative der Ortsgruppe des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) hatten die Fraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen einen Antrag zur Durchführung eines Verkehrssicherheitsaudits gestellt. Der zur Beratung hinzugezogene Sprecher der Ortsgruppe, Ludger Sändker, beschrieb die aus Sicht des ADFC unhaltbare Situation auf dem über mehrere 100 m nur 1,65 m breiten und in beiden Richtungen befahrenen Radweg. Die an dieser Stelle geltende Geschwindigkeitsbegrenzung von 70 km/h werde von Autofahrern oftmals überschritten. Weiterhin verwies er auf Unfälle, die sich bereits ereignet haben.

Seit 2024 ist der Radweg, der für Radfahrer die Hauptverbindung zwischen Engelskirchen und Ründeroth darstellt, ein Thema zwischen der Gemeindeverwaltung und dem zuständigen Landesamt für Straßenbau NRW. In den Planungen des Landesamtes wird der Ausbau des Radwegs jedoch nur nachrangig berücksichtigt, sodass in den nächsten Jahren mit keiner Verbesserung zu rechnen ist. Daher wurde mit dem Landesamt eine Verwaltungsvereinbarung abgeschlossen und auf deren Grundlage mittlerweile sechs verschiedene Vorschläge zur Verbesserung der Situation entwickelt. Diese wurden jedoch alle aus den unterschiedlichsten Gründen verworfen – unter anderem, weil 20 cm Breite zur Erfüllung einer geltenden Norm fehlen.

Mit dem Ergebnis des geplanten Verkehrssicherheitsaudits soll dem Landesamt nochmals die Dringlichkeit einer Entschärfung der Gefährdungssituation verdeutlicht werden.

Der Planungs- und Umweltausschuss fasste mit den Stimmen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen den Beschluss zur Durchführung des Audits. Die dafür erforderlichen Finanzmittel werden außerplanmäßig zur Verfügung gestellt.