
Bruni Bermig und Michaela Engelmeier-Heite
Im Rahmen einer fröhlichen Geburtstagfeier begingen die Gummersbacher Sozialdemokraten am 15.10.2008 im Bruno-Goller-Haus in Gummersbach das zehnjährige Bestehen der Arbeitsgemein-schaft 60plus.

Im Rahmen einer fröhlichen Geburtstagfeier begingen die Gummersbacher Sozialdemokraten am 15.10.2008 im Bruno-Goller-Haus in Gummersbach das zehnjährige Bestehen der Arbeitsgemein-schaft 60plus.
In ihr kommen über 60jährige aus der SPD, aber auch darüber hinaus aus allen Kreisen der Bevölkerung zusammen, um sich über Fragen, die Menschen über 60 beschäftigen, kundig zu machen und miteinander gesellig zu sein. Brunhilde Bermig, Herz und Motor des Gummersbacher Ablegers dieser Initiative der SPD, fasste es in ihrem Festvortrag, nachdem sie die Geschichte der AG dargestellt hatte, so zusammen: „Wir wollen informieren, mitreden und mitgestalten“.
Im Namen der Partei dankte die Vorsitzende der SPD Gummersbach, Michaela Engelmeier-Heite, ihr und allen AG 60plus Mitstreitern sehr herzlich und bat darum, diese Aktivitäten möglichst lange fortzusetzen. Engelmeier-Heite konnte eine Reihe von Ehrengästen aus der Stadt und der Partei begrüßen. Angeführt wurde die Gästeliste vom Gummersbacher Bürgermeister Frank Helmenstein. Ihn sprach Bruni Bermig mit der Forderung nach einem Seniorenbeirat für die Kreis-stadt Gummersbach besonders an. Speziellen Dank sagte Bruni Bermig neben einer Reihe von Mitstreitern dem jetzigen Unterbezirksvorsitzenden der SPD Oberberg, Thorsten Konzelmann, der sie und die AG als langjähriger Gummersbacher SPD-Ortsvorsitzender immer unterstützt habe.

Den Festvortrag hielt der nordrhein-westfälische Landesvorsitzende der SPD AG60plus, Gerhard Kompe aus Dortmund. In seiner eindrücklichen Rede ging er immer wieder auf die notwendigen gemeinsamen Anstrengungen ein, die Jung und Alt leisten müssten, um auch in Zukunft in einer lebenswerten Gemeinschaft solidarisch zusammenzuleben. Er zählte auf, wie wichtig die Kennt-nisse und das Wissen der älteren Mitbürger seien und bat die Jungen, gemeinsam mit „den Alten“ die Voraussetzungen zur Bewältigung der Zukunft zu schaffen. Nach einem kurzen Rückblick auf die Erfolge und Verdienste der Sozialdemokratie in der deutschen Geschichte mahnte er ein sozia-les Verhalten des Staates an: „In der Not darf niemand alleine stehen“. Dafür müssten wir alle auch unseren privaten Beitrag leisten. Unsere friedfertige Gesellschaft müsse auch eine wehrhafte sein, in der es „keine Toleranz der Intoleranz gegenüber“ geben dürfe.
In weiteren Programmteilen trug Waltraud Pöschel ein launiges Gedicht über die Bedeutung der Senioren vor, Erika Fischer-Linder, die in Gummersbach und darüber hinaus auch als „Friedchen“ bekannt ist, beeindruckte mit einem nachdrücklichen und lebhaften Vortrag des Märchens von der Hexe im Hexenbusch und Heinrich Mecke, in der AG für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig, ließ Bilder aus der Geschichte der AG 60plus ablaufen.

Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung durch Darbietungen von Ina Luckner, Theresa Schanz und Dirk von Betteray von der Musikschule der homburgischen Gemeinden in Wiehl. Das Programm reichte von der Ouvertüre des Singspiels „Der arme Heinrich“ von Josef G. Rheinber-ger, über Lieder aus „My fair Lady“ bis hin zu dem Jazz-Klassiker „Autem Leaves“ und zu Robbie Williams „Angel“.
Mit einem Dank an alle Gäste eröffnete Bruni Bermig das von Hanna Rupe und anderen SPD-Frauen erstellte kalte Büfett und lud zum gemütlichen Teil des Abends ein.
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