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FDP Oberberg soll miserablen Wahlkampfstil aufgeben

Veröffentlicht am 27.08.2015 in Unterbezirk
 

Die Sozialdemokraten im Oberbergischen Kreis haben mit Empörung den „offenen Brief“ des FDP Kreisverbandes an den unabhängigen Landratskandidaten Jörg Bukowski zur Kenntnis genommen.

Der FDP Kreisverband bestreitet, dass Teile der Partei Bukowskis Kandidatur unterstützen. Dabei wurde genau darüber schon in einer Zeitungsmeldung vom Mai berichtet. Diesem Bericht wurde seinerzeit von der FDP Oberberg nicht widersprochen. Dass dieses Thema nun drei Monate (!) nach dem Bericht aufgegriffen wird - noch dazu in einem offenen Brief in der Schlussphase des Wahlkampfes – entlarvt einen miserablen Wahlkampfstil. Einen etwaigen Klärungsbedarf mit Herrn Bukowski hätte der FDP Kreisverband schon vor Monaten erledigen können.

Erschütternd ist auch die Wortwahl im Brief. Sicherlich darf und soll in Wahlkampfzeiten die politische Auseinandersetzung in zugespitzter Form geführt werden. Aber Jörg Bukowski der Lüge zu bezichtigen und ihm die Würde für das Landratsamt abzustreiten, überschreitet die Grenze des politischen Anstands.

Dass sich dann die gegenüber Herrn Bukowski in deftigen Worten erhobenen Vorwürfe auch noch als haltlos erweisen, setzt dem Ganzen die Krone auf. Der Vorsitzende der FDP-Fraktion in Waldbröl, Herr Greb, der als wichtiger Funktionsträger wohl ohne Zweifel als Teil der FDP eingestuft werden darf, hat aktuell seine Unterstützung für Jörg Bukowski noch einmal bekräftigt. Auch das FDP-Ratsmitglied Bernd Laskowski bezieht deutlich Stellung (entnommen aus einem Kommentar bei oberberg-aktuell: „Herr Bukowski sagt die Wahrheit.“

Äußerungen aus der FDP, wonach die Unterstützung des CDU-Kandidaten hauptsächlich der Sicherung der hauchdünnen Mehrheit im Kreistag dient, sind ebenfalls sehr erhellend. Der FDP geht es also nur um Machterhalt und nicht darum, wer die besten Kompetenzen als Landrat hat. Damit wird das herausragende Amt des Landrates auf unverantwortliche Weise entwertet.

Der FDP-Kreisverband hat mit dem „offenen Brief“ den Wahlkampf unnötig vergiftet. Noch ist es nicht zu spät, diesen miserablen Wahlkampfstil aufzugeben.

Die Sozialdemokraten im Oberbergischen Kreis werden die verbleibende Zeit bis zum Wahltag nutzen, um alle Kräfte für die Unterstützung von Jörg Bukowski zu mobilisieren.

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