Rettung für den Vogelweg in Sicht? Machbare Lösung ist gefordert

Ratsfraktion

Auf Antrag der SPD befasste sich der Ausschuss für Kultur und Tourismus in seiner letzten Sitzung mit Rettungsmöglichkeiten für den beliebten Wanderweg hinter der Agger zwischen Engelskirchen und Loope. Vor zwei Jahren hatte ein Erdrutsch den Weg entlang des Stausees Ohl-Grünscheid unpassierbar gemacht. Die unkonventionelle  Idee, an dieser Stelle die Wanderer über eine Ponton-Brücke über das Wasser zu führen, schien greifbar nah.

Durch das Sturmtief Friederike im Januar wurden jedoch weitere Erdrutsche ausgelöst und viele Bäume umknickt. Aufgrund des Antrags nahmen Bürgermeister und der zuständige Fachbereichsleiter die Sache selbst in Augenschein und äußerten sich im Ausschuss dann vorsichtig optimistisch zu einer Instandsetzung des Weges.

In Kürze wird deshalb eine Begehung mit dem Wegemanager vom Naturpark Bergisches Land stattfinden. Der Weg ist nicht nur ein beliebter Weg für Engelskirchener, sondern gleichzeitig „Streifzug Nr. 14“ des Bergischen Wanderlandes und einer der 6 Familienwege , auf denen sich die WDR-Maus besonders an Kinder richtet. Deshalb sind hier Vorgaben zu erfüllen.

Freigegeben ist der Vogelweg zur Zeit vom Stauweiher Ohl bis zum Schloss Ehreshoven. Als Umgehung wird bis zur Instandsetzung empfohlen, auf dem Steeg die Fußgängerbrücke zum Alten Rathaus zu nutzen, entlang der B55 zu laufen und dann dem Alsbach auf der anderen Seite des Stausees zu folgen. In Broich kommt man dann wieder auf die Originalstrecke.