Erinnerung: Jahresempfang am 4. März, 15:00 Uhr im Sängerheim (Engelsplatz 8)

Ortsverein

Foto: wikipedia/Nicola

Hier stellen wir Ihnen unseren Gastredner, Franz Meurer, vor:

Geboren 1951, wuchs er in der Bruder Klaus Siedlung in Köln-Mülheim auf. Nach dem Abitur studierte er Sozialwissenschaften und katholische Theologie, 1978 wurde er zum Pfarrer geweiht.

Seit 1992 ist er Pfarrer in den Kölner Stadtteilen Vingst und Höhenberg, die in Köln als ‚soziale Brennpunkte‘ gelten. Seine Arbeit als katholischer Pfarrer ist eng mit zahlreichen sozialen Aktivitäten in seinen Pfarreien verbunden, von einer Kleiderkammer und Essensausgabe, über Ferienfreizeiten (‚Höviland‘) bis hin zu Programmen für Arbeitslose. Dabei arbeitet er eng mit den evangelischen Kirchengemeinden in Höhenberg und Vingst zusammen. Auch das friedliche Miteinander von Christen und Muslimen ist ihm ein großes Anliegen.

Seine theologische Programmatik äußert sich in den Sätzen „Die Basis von allem ist die Barmherzigkeit….“ und in dem kölschen Satz „Nix is esu schläch, dat et nit für jet jot es“ (Nichts ist so schlecht, dass es nicht für irgendwas gut ist).

Seine zahlreichen unkonventionellen Aktionen sorgen immer wieder für Aufmerksamkeit und machten ihn auch in der Öffentlichkeit bekannt. Dieses entschiedene Engagement brachte dem ‚streitbaren rheinischen Christen‘ in den Medien zahlreiche Beinamen ein, wie der ‚Ghetto Prediger‘, ‚kölscher Franziskus‘‚ ‘Don Camillo aus Vingst‘ oder ‚Erzbischof der Herzen‘.

Franz Meurer sucht das Gespräch in der Öffentlichkeit, bekannt sind seine Hörfunkandachten im WDR. In zahlreichen Publikationen berichtet und diskutiert er über sein christlich-soziales Engagement. In der Publikation ‚Rheinischer Kapitalismus‘, die er zusammen mit Jochen Ott und Peter Sprong herausgegeben hat, zeigen die Autoren Ansätze für Solidarität und soziale Verantwortung auf.

Das Fazit lautet: Die Welt muss rheinischer werden. Dann wird sie auch besser!